Unser Aufgabe dabei:

Gestaltung spezifischer Coworking Produktlösungen und Szenarien

Mittwoch, 26. Mai 2010

Sagen Sie bitte, was machen Sie eigentlich ...?

Eh ich großartig aufkläre weswegen wir so lange nichts geschrieben haben, fange ich lieber an euch den aktuellen Stand zu informieren.
Nach der Zwischenpräsentation ist viel Zeit vergangen. Ein kurzer chronologischer Ablauf was dabei raus kam, mit der schlechten Nachricht vorneweg.
Es war immernoch schwierig den Professoren das Gefühl vom CoWorking zu erklären. 
Um unser Projekt zu verstehen, muss man verstehen was Coworking ist. Im Prinzip steht und fällt die Präsentation damit. Dann vergleichen die Zuhörer (auch die alteingesessenen Konservativen) es auch nicht mit der Vorstellung eines Großraumbüros oder eine Bürolandschaften aus den 60ern. Das war auch der Kritikpunkt, die fehlende Abgrenzung zum Großraumbüro. Es ist eine Frage der Präsentation, wir müssen bei der Endpräsentation aufjedenfall so auftretten das kein Zweifel aufkommt was CoWorking darstellt. Am besten wäre, wir präsentieren in einem CoWorking Space, btw...ganz abwegig ist der Gedanke nicht.
Danach, mit einigen wenigen Erkentnissen haben wir uns wieder in der Experimentalstube eingeschlossen und gewerkelt, wie es nicht einmal der Hornbach-Werbung- Schauspieler gemacht hat.
Die Devise hieß Entwurf Entwurf Entwurf.

Es enstanden, Zeichnungen, kleine Modelle, Große Modelle, Modelle aus Pappe, Modelle aus Vektoren und Modelle im Kopf.




Kurz Zusammengefasst was das Package beinhaltet. 



  • Basis: Auflagefläche für Tischplatte, Platz für Staufächer, nimmt die Tischplatte auf, Platz für Pinnwand, Steckerleiste, Sichtschutz (Rollo) und Bock. Des weiteren ist das Basisteil fahrbar.
  • Tischplatte: Es gibt zwei Größen, eine 1600 x 700mm und eine kleine 1100 x 700mm, durch eine unkonventionelle Flächenform kann man eine sehr viel lockere Atmosphäre und Tischlayout im Raum erstellen. 
  • Bock: Um die Tischfläche auf der anderen Seite zu Stützen. Desweiteren kann man die Tischplatte in dem Bock senkrecht justieren und dadurch einen Raumteiler generieren.  
  • Pinnwand: Sie kann man an drei unterschiedlichen Positionen am Tisch anbringen und generiert zum einen natürlich die Funktion des anpinnens, aber auch Sichtschutz und Schaalschutz. 
  • Sichtschutz (Rollo): Inspiriert von der Kofferraumabdeckung in Kombis kann das Sichtschutzrollo in die Höhe ausgezogen werden und somit als Sichtschutz fungieren, zum anderen kann es über die gesamte Tischfläche gezogen werden und die Gegenstände auf der Tischfläche abdecken.
  • Staufächer: Die Staufächer sind Halbzeuge die wir zukaufen werden. Diese haben eine feste Größe in Länge und Breite, variieren jedoch in der Höhe. Es gilt, die "standard" Bauteile  gut ins Gesamtbild zu intergrieren.
  • Stromverteiler: jedes Basisteil beinhaltet einen 3er-Verteiler. Dieser kann beliebig am Tisch angebracht werden.
  • Kabelbaum: der von uns so geliebter Kabelbaum wurde nun wieder zum leben erweckt und gehört zu der Produktfamilie. Er dient dazu den Strom von der Steckdose im Raum zum Tisch zu leiten. dabei erfüllt er zwei weitere Funktionen. Der "Kabelbaum" kann an der Basis angebracht werden, aber auch, wie es sich für einen "Baum" gehört, frei im Raum stehen.
  • Statusanzeige: die Statusanzeige steckt noch in den Kinderschuhen und muss gaaaaaanz zügig bearbeitet werden. Wir haben viele Ideen, aber noch nichts Konkret ausgearbeitetes. 
Nun einige verschiedene Konzepte die sich im Aufbau unterscheiden. Die Funktionen bzw. Abläufe sind weitgehen identisch. Alle Modelle sind bis jetzt sehr funktionell geprägt.
Uns ist es wichtig das die einzelnen Elemente sehr stimmig integriert werden die einzelnen Abläufe  ohne Probleme intuitiv bedient werden.
Das zweite Modell charakterisiert sich durch den formal flächigen Aufbau.
Ablauf Modell _2


Das dritte Modell ähnelt von der Anmutung sehr stark dem ersten Modell, jedoch mit einigen grundsätzlichen Änderungen im Aufbau.

 Vormodell _3

 
Vormodell _3


Ablauf Vormodell _3   



Parallel zu den Funktionsmodellen enstehen virtuelle 3D Konstruktionen, kleine Pappmodelle 
und Skizzen.
Variantenbildung im 3D


Variantenbildung aus Pappa, im Maßstab 1:5
 
Variantenbildung zeichnerisch


In einem leerstehenden Bürogebäude spielen wir einige Varianten durch, wie eine Tischlayout im Raum aussehen könnte.
Überlick der drei Vomodelle
 
    Vergleich Tischlayout mit gängiger rchteckiger Tischplatte und unserer leicht veränderten Tischform


In diesem Sinne werden wir nun weiter Arbeiten und den Entwurf so zügig es geht abschlissen. Gesetzte Deadline hierfür ist das kommende Wochenende. Anschliessend geht es in den Modelbau und Umsetzung des finalen Modell.
Junge junge.

hej då

7 Kommentare:

  1. ... sehr genial :-)

    Und wir freuen uns schon auf die Präsentation im wohl schönsten CoWorking Space der Republik in Bälde (http://CoOrpheum.de)

    AntwortenLöschen
  2. vielen Dank Ralf,
    wir freuen uns ebenso, den zum einen heißt das wir fertig sind, zum anderen wäre es eine würdige Location :)

    AntwortenLöschen
  3. ad Statusanzeige: Ampelmännchen (GRÜN und ROT) zum Aufhängen - in live anzuschauen im BMW Werk Leipzig. Vier Jahre gut damit gefahren während ich dort arbeitete :-)

    AntwortenLöschen
  4. na aram, hat dir der eintrag über die krise hinweggeholfen? :)

    AntwortenLöschen
  5. @Ralf
    soetwas einfaches schwebt uns auch vor.
    gibt es genauere Infos für den 30. ?

    @Chrissy
    bitte, welches Krise ? solche Begriffe kennen wir nicht ;)

    AntwortenLöschen
  6. ... nun bin auch schon auf den Prototypen gespannt ;-) Wo ist er zu sehen und zu erleben? Prototypenreise ins CoOrpheum? Da warten schon die Testpersonen.

    Schöne Grüße, Ralf

    AntwortenLöschen
  7. Schon mal daran gedacht, die Endpräsi als eine Art Theaterstück, vielleicht mit einem Sprecher aus dem Off, zu präsentieren? Live wäre schön, aber Video würde auch gehn. Einen kompletten Coworking-Tag im Zeitraffer mit 3-6 Personen, die aus unterschiedlichen Berufen sein können und zu unterschiedlichen Zeiten kommen und gehn.

    Atmosphärische Bilder und Aktionen, untermalt mit der passenden Musik, ziehen die meisten in ihren Bann und sind ein hervorragendes Mittel, eure Intention erlebbar zu machen. Wichtig dabei: die Prüfer müssen sich wohlfühlen: bequeme Sitzmöglichkeit, gute Sicht, vielleicht ein Getränk (vorher versuchen, die Vorlieben der Prüfer so genau wie möglich ermitteln).

    AntwortenLöschen