Unser Aufgabe dabei:

Gestaltung spezifischer Coworking Produktlösungen und Szenarien

Mittwoch, 26. Mai 2010

Sagen Sie bitte, was machen Sie eigentlich ...?

Eh ich großartig aufkläre weswegen wir so lange nichts geschrieben haben, fange ich lieber an euch den aktuellen Stand zu informieren.
Nach der Zwischenpräsentation ist viel Zeit vergangen. Ein kurzer chronologischer Ablauf was dabei raus kam, mit der schlechten Nachricht vorneweg.
Es war immernoch schwierig den Professoren das Gefühl vom CoWorking zu erklären. 
Um unser Projekt zu verstehen, muss man verstehen was Coworking ist. Im Prinzip steht und fällt die Präsentation damit. Dann vergleichen die Zuhörer (auch die alteingesessenen Konservativen) es auch nicht mit der Vorstellung eines Großraumbüros oder eine Bürolandschaften aus den 60ern. Das war auch der Kritikpunkt, die fehlende Abgrenzung zum Großraumbüro. Es ist eine Frage der Präsentation, wir müssen bei der Endpräsentation aufjedenfall so auftretten das kein Zweifel aufkommt was CoWorking darstellt. Am besten wäre, wir präsentieren in einem CoWorking Space, btw...ganz abwegig ist der Gedanke nicht.
Danach, mit einigen wenigen Erkentnissen haben wir uns wieder in der Experimentalstube eingeschlossen und gewerkelt, wie es nicht einmal der Hornbach-Werbung- Schauspieler gemacht hat.
Die Devise hieß Entwurf Entwurf Entwurf.

Es enstanden, Zeichnungen, kleine Modelle, Große Modelle, Modelle aus Pappe, Modelle aus Vektoren und Modelle im Kopf.




Kurz Zusammengefasst was das Package beinhaltet. 



  • Basis: Auflagefläche für Tischplatte, Platz für Staufächer, nimmt die Tischplatte auf, Platz für Pinnwand, Steckerleiste, Sichtschutz (Rollo) und Bock. Des weiteren ist das Basisteil fahrbar.
  • Tischplatte: Es gibt zwei Größen, eine 1600 x 700mm und eine kleine 1100 x 700mm, durch eine unkonventionelle Flächenform kann man eine sehr viel lockere Atmosphäre und Tischlayout im Raum erstellen. 
  • Bock: Um die Tischfläche auf der anderen Seite zu Stützen. Desweiteren kann man die Tischplatte in dem Bock senkrecht justieren und dadurch einen Raumteiler generieren.  
  • Pinnwand: Sie kann man an drei unterschiedlichen Positionen am Tisch anbringen und generiert zum einen natürlich die Funktion des anpinnens, aber auch Sichtschutz und Schaalschutz. 
  • Sichtschutz (Rollo): Inspiriert von der Kofferraumabdeckung in Kombis kann das Sichtschutzrollo in die Höhe ausgezogen werden und somit als Sichtschutz fungieren, zum anderen kann es über die gesamte Tischfläche gezogen werden und die Gegenstände auf der Tischfläche abdecken.
  • Staufächer: Die Staufächer sind Halbzeuge die wir zukaufen werden. Diese haben eine feste Größe in Länge und Breite, variieren jedoch in der Höhe. Es gilt, die "standard" Bauteile  gut ins Gesamtbild zu intergrieren.
  • Stromverteiler: jedes Basisteil beinhaltet einen 3er-Verteiler. Dieser kann beliebig am Tisch angebracht werden.
  • Kabelbaum: der von uns so geliebter Kabelbaum wurde nun wieder zum leben erweckt und gehört zu der Produktfamilie. Er dient dazu den Strom von der Steckdose im Raum zum Tisch zu leiten. dabei erfüllt er zwei weitere Funktionen. Der "Kabelbaum" kann an der Basis angebracht werden, aber auch, wie es sich für einen "Baum" gehört, frei im Raum stehen.
  • Statusanzeige: die Statusanzeige steckt noch in den Kinderschuhen und muss gaaaaaanz zügig bearbeitet werden. Wir haben viele Ideen, aber noch nichts Konkret ausgearbeitetes. 
Nun einige verschiedene Konzepte die sich im Aufbau unterscheiden. Die Funktionen bzw. Abläufe sind weitgehen identisch. Alle Modelle sind bis jetzt sehr funktionell geprägt.
Uns ist es wichtig das die einzelnen Elemente sehr stimmig integriert werden die einzelnen Abläufe  ohne Probleme intuitiv bedient werden.
Das zweite Modell charakterisiert sich durch den formal flächigen Aufbau.
Ablauf Modell _2


Das dritte Modell ähnelt von der Anmutung sehr stark dem ersten Modell, jedoch mit einigen grundsätzlichen Änderungen im Aufbau.

 Vormodell _3

 
Vormodell _3


Ablauf Vormodell _3   



Parallel zu den Funktionsmodellen enstehen virtuelle 3D Konstruktionen, kleine Pappmodelle 
und Skizzen.
Variantenbildung im 3D


Variantenbildung aus Pappa, im Maßstab 1:5
 
Variantenbildung zeichnerisch


In einem leerstehenden Bürogebäude spielen wir einige Varianten durch, wie eine Tischlayout im Raum aussehen könnte.
Überlick der drei Vomodelle
 
    Vergleich Tischlayout mit gängiger rchteckiger Tischplatte und unserer leicht veränderten Tischform


In diesem Sinne werden wir nun weiter Arbeiten und den Entwurf so zügig es geht abschlissen. Gesetzte Deadline hierfür ist das kommende Wochenende. Anschliessend geht es in den Modelbau und Umsetzung des finalen Modell.
Junge junge.

hej då

Mittwoch, 28. April 2010

Prezi is ON

http://prezi.com/rvbcmuvk5gxd/

hier unsere Zwischenpräsentation !

Feedback dazu folgt in Kürze!

Dienstag, 27. April 2010

Prezi Präsi Prezii resi si

Hey sehr geehrte Leser,

morgen, sprich am 28.04 ist unsere Zwischenpräsentation. JETZT schon Zwischenpräsentation ?  Japp. Wirklich erschreckend wie schnell die letzten 5 Wochen vergangen sind. Die Zeit rennt uns davon. Hier nochmal eine kleine Kritik dass wir leider nur 3 Monate für eine komplette Diplomarbeit haben.
Aber, unabhängig davon, gehts natürlich weiter.

Wir haben uns für eine Prezi-Präsentation entschieden. Üblicherweise erstellen wir PDF- Präsis aber die lockere und lässige Darstellungs- und Präsentationsart mit Prezi hat uns überzeugt.

Unsere Prezi Präse ist inzwischen fertig, und wird morgen hoffentlich alle überzeugen.



Die Präsentation dauert 10 Minuten, danach sind 30 min Diskussionzeit eingeplant. Das ist unsere erste offizielle Präsentation vor allen Professoren. Morgen wird es sich zeigen wie verständlich unser Thema und die Herangehensweise ist, und ob wir auf dem richtigen Weg sind (Intern: natürlich sind wir das !)

Parallel zu den Vorbereitungen arbeiten wir natürlich auch am Projekt weiter. Relevant Punkte sind heute Bewegungsmechanismen (Klappen, Kippen, Drehen) und weitere Entwürfe auf dem Blatt.

Wer also Informationen hat, wie solche Bewegungsabläufe aussehen könnten, kann uns gerne Information schicken. (Denkanstoß: Tischtennisplatte)

in diesem Sinne

Grüße aus dem Bürolabor.

Donnerstag, 22. April 2010

Proto....was?


Nach dem letzten Posting ist wieder eine Menge Zeit vergangen aber auch eine Menge passiert.
Das wichtigste vorneweg, wir konnten endlich unser Thema soweit eingrenzen das wir nun in den Entwurf gehen können. Aus den vielen Möglichkeiten, Szenarien und Problemen hat sich ein Bild herauskristallisiert welches genug (eigentlich viel zu viel) Potential für ein bzw. mehrere Produkte bietet. Die Schwierigkeit war aus diesem, gefühlt unendlich großem und sehr individuellem Feld den gemeinsamen Nenner zu definieren.

Ein wenig enttäuscht, und zugegeben auch überrascht, haben wir festellen müssen, dass es DAS eine CoWorking Produkt, worauf die Coworking-Welt seit langem wartet, nicht gibt. Anders gesagt, das speziell für CoWorking angedachte "Ding" ist ein Teil vom Ganzen. Denn die Probleme die wir  analysiert haben, findet man auch in kreativen Büros, Räumlichkeiten kreativer Ausbildungsstätten und natürlich in so ziemlich jedem Großraumbüro und Bürogemeinschaft.

Unser Ansatz ist es ein Basismodul anzubieten, welches sich flexibel den Anforderungen entsprechend verändert, erweitern und mobil, in räumlich vorgegebenen Strukturen, bewegen lässt.  Unser Prof. würde dies so formulieren "...ihr braucht eine Sackkarre...!" :)

Also fingen wir mit der Arbeit an und haben uns handwerklich beschäftigt.



So enstand der erste Sketch-Funktions-Prototyp. Ein Funktionsmodell an dem sich erkennen und ablesen lässt was funktionieren könnte, was nicht, und was fehlt. Ausgehend von diesem ersten einfachen Mock-Up stürzen wir uns nun in Detaillösungen und entwickeln weiter!


Dienstag, 6. April 2010

tabula rasa ?!

Wie jetzt? Neuanfang? tabula rasa? echt? naja ne ! Aber wir brauchten nen ordentlichen Denkanstoß, und den haben wir heute bekommen. Dem lieben Herrn Petruschat sei dank !
Bis heute um 17:30 steckten wir in einem unüberschaubaren Sumpf aus theoretischen Gedankenblasen und dicken Literaturwerken über Büroarbeit, Kommunikation, Kreativität und etlichem blablablablabla. Aber dann ! Wir wurden gerettet und sind zumindest mit einem Bein wieder raus aus dem Moor. Auf zu neuen Rangehensweisen und vorallem Taten. Die Erkenntnis und auch der Leitsatz des heutigen Abends lautet : " Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach"! ach wie schön können Bauernweisheiten sein !
Der Spatz ist unsere Experimentalstube, die Taube alle Coworking-Spaces dieser Welt!
"Man sucht ja doch leider immer erst in der Ferne, obwohl das Gute doch meist ganz Nah ist." Ihr merkt schon, zuviel blablabla gelesen...

Donnerstag, 1. April 2010

einfach mal..

die Füße hochlegen. Wünscht sich wohl so jeder im Büroalltag mal, aber wer macht das schon. Im Homeoffice sieht das schon anders aus. Sofa, Schreibtsich, Kühlschrank alles da was einem eine angenehme Atmosphäre schafft. Aber wie sieht es mit der Motivation aus? Lenkt das nicht ab? Wie schafft man es die heimischen Gefilde mit der kühlen Bürowelt zu verbinden? Was bringt mich dazu mein Büro als "gewolltes" zweites Zuhause zu betrachten? Wenn schafft man Arbeit+Leben an einem Ort zu verbinden? Der Freiberufler arbeitet eben nicht gerne zuhause sondern will unter seinesgleichen, an einen Ort der Freiheit, Zuhause und Arbeit verbindet und an dem der Kaffee wie aus der eigenen Maschine schmeckt !

i can feel it

So der letze Eintrag ist schon etwas länger her und deshalb gibt es nun ein Update. Wir sind wieder aus berlin zurück, haben viel mitgenommen und sind nun am Analysieren. Es haben sich in den letzten Diskussionsrunden einige klare Aufgabenstellungen für uns ergeben. Uns so gibt es eine Rangliste der anzugehenden Probleme.

1. Lautstärke
2. Stauraum/Aufbewahrung/Sicherheit
3. Identifizierung
4. Kommunikation
5. Privatsphäre
6. Orientierung



Wir diskutieren wild darüber wie wir CoWorking betrachten können bzw. welcher Blickwinkel der Richtige ist. Die Erfahrung bis jetzt saagt uns dass es nicht zu verallgemeinern ist. Jeder Space , jede Strucktur ist anderes und entwickelt sich in eine andere Richtung. Aber was ist der gemeinsame Nenner. Die Tatsache die alle CoWorker dieser Welt verbindet und die ortsunabhängig immer gegeben ist. Es gibt wohl nur eine Antwort und zwar die Kommunikation. Für uns bedeutet coworking nicht nur einen schnellen, günstigen Arbeitsplatz in einer "hippen" Location, sondern die Suche nach Gleichgesinnten die sich austauschen wollen, Ihre Arbeit teilen wollen, bereit sind auch mal eigenes Wissen abzugeben. Klar steht der eigene Erfolg und die eigene Arbeit im Vordergrund aber frei nach dem Motto : "zusammen ist man weniger allein" macht es doch den meißten einfach Spass und es steigert die Motivation vieler wenn man andere begeistern kann, helfen kann und auch etwas zurückbekommt.

Also was heißt das für unser Projekt? Wie können wir die Kommunikation steigern, Leute anregen aufeinander zuzugehen, die Co-Kreativität fördern und vorallem die Motivation zum Arbeiten und zum Coworken jeden Tag konstant halten.

Wie können wir Leuten den Einstieg zum Gespräch erleichtern?
Wie wird der small talk nicht zur unangenehmen Aufgabe sondern zum interessanten Anlass?
Welche Interessen des Einzelnen verbinden ?
Möglichkeiten die wir hier sehen liegen in den Begriffen Spiel und Wettbewerb. // GEDANKEN *Arbeitsplatz frei spielen, Coworker der Woche, Zufall, Kaffeeflatrate, Bälle wortwörtlich zuspielen, der LEGO-Arbeitsplatz, Puzzlekonferenztisch, Statusampel*

Donnerstag, 25. März 2010

Erkenntnisse, Erfahrungen, Input!Input!Input!

Es ist nun der vierte Tag in Berlin. Und?! Einige unsere Erkenntnisse haben sich bewahrheitet, einige als falsch herausgestellt und einige wenige bieten Potential um diese weiter zu führen.

Vorgestern verbrachten wir den gesamten Tag im Betahaus-Café, direkt am Haupteingang. Man findet auch hier Strom und Wlan und somit ist das Arbeiten kein Problem. Ein anderes Arbeiten aber irgendwie mehr CoWorking (nach unsere Vorstellung), denn man findet hier mehr offene Gespräche, Networking und Kommunikation als in der 3. Etage (der "Büroetage"). Man hat das Gefühl dass die Hemmschwelle der User hier im Cafe weit aus niedriger liegt als in den Büros.  Ein Gespräch ensteht viel einfacher und zufällig.



Die Kommunikation die man im Cafe vorfindet, muss nun aber auch in einer geeigneten Form in die Arbeitsräume übertragen werden. Die spontanen Ideen und vorallem der rege Austausch muss auch im "Büro" weitergeführt werden ohne dass die Effektivität darunter leidet. Geht man der Idee des CoWorkings nach, sollte das MITeinander auf jeden Fall ausgeprägter sein als im herkömmlichen Großraumbüro. Man muss unterscheiden ob einzelne Individuen an ihren Projekten effektiv arbeiten wollen/müssen, aber jederzeit die Möglichkeit haben ein Team zu bilden oder ein fixes Team bereits besteht das in sich jedoch starr und unbeweglich ist.
Was fördert und bereichert das Kreativverständnis?

Wenn nun User dieses Bedürfniss nach Kommunikation und Zusammenarbeiten haben, muss dies gefördert werden. Welcher Art ist die große Frage. Grundlegend muss eine gewisse Transparenz herrschen, natürlich ganz ungezwungen. Wenn User untereinander wissen wer was macht ist es ein großer Schritt Richtung kreativer Austausch. Wir denken diese "Statusanzeige" sollte nicht auf der virtuellen Ebene geschehen, sondern analog erkennbar sein. Auf der anderen Seite muss man die Privatsphäre respektieren. Vielen ist die absolute Offenheit auch zu viel, eine gewisse Abgrenzung wird gewünscht. Beide Umstände zu kombinieren fühlt sich wie ein Drahtseilakt an.
Die ersten Interviews fanden mit drei Jugendlichen statt, die bei der öffentlichen betahaus Führung mitgemacht haben und Interesse für ein Arbeitsplatz zeigten. Ihre Tätigkeitsfelder können kaum unterschiedlicher sein, Photograph, Betriebswirt und Theologie Student. Der Grund jedoch weswegen Sie einen Coworking Space aufsuchten war der Gleiche. Absolute Flexibilität, Ungebundenheit, transparente und unkomplizierte Preispolitik. Nicht nur hier sondern auch in anderen Städten. Das man mit einem Bein in einem Netzwerk steckt ist eine nette Bereicherung, die nur sehr wenige missen möchten.

Weitere Interviews fanden mit Christoph, Tonia und Madeleine statt, alle Mitbegründer des betahaus. Sie als Betreiber suchen natürlich stetig nach neuen Ideen und Lösungen wie man das Arbeiten, und vorallem das Co-Arbeiten fördern kann. Sie wollen durch Ausprobieren und Experementieren lernen und sehen die Location in Berlin als einen Prototyp, eine Art Spielwiese. Dieses Wissen wid weiter gegeben und stellt die Grundlage für weitere CoWorking Spaces á la betahaus da.
Die neuen  Standörte, sei es Hamburg, Lissabon oder Dresden wird das neue Space natürlich auch Prägen und seinen eigenen Stempel Aufsetzen.
Ein ganz wichtiger Punkt in ihre Herangehensweise ist der Aspekt das die User selber für sich herausfinden was Sie brauchen und was funktioniert. Dafür ist die Location in Berlin perfekt.

In diese einen Woche Berlin merken wir dass sehr viele Informationen auf uns einprasseln. Aus diesem Grund können wir nicht alles sofort posten und werden uns bemühen das zu verbessern.
In diesem Sinne
Bis bald. 

Dienstag, 23. März 2010

morgenstund

Ein neuer Morgen, ein neuer Tag im betahaus. Nachdem wir gestern die ersten Stunden damit verbracht haben uns an unsere neue Umgebung zu gewöhnen und Eindrücke zu sammeln, ist die Motivation und der Drang nach Taten heute groß. Die Erkenntnisse von gestern decken sich eigentlich mit unseren Erwartungen und ersten Kritikpunkten. Hier herrscht ein reges Kommen und Gehen und die Atmosphere wirkt erstmal chaotisch. Aber es kommt das Gefühl von Networking, Business, Kreativität und Motivation auf. Typisch Berlin irgendwie !
Ein Blick auf den typischen Coworking-Arbeitsplatz sagt uns , dass man anscheinend nicht mehr braucht als einen Laptop und ein Telefon um seiner Arbeit nachzugehen. Die Leute sitzen konzentriert an Ihrem Tisch, tippen in die Tastatur und telefonieren ohne Hemmungen laut drauf los. Jeder der sich durch die allgemeine Umgebungslautstärke gestört fühlt, sucht Ruhe in seinem Mp3-Player. Es git ein paar Arbeitsinseln an denen kleinere Grüppchen an einem Projekt zusammenarbeiten, die Mehrzahl jedoch sitzt alleine und auch irgendwie "isoliert" am Arbeitsplatz und kennt den Nachbarn vielleicht doch nur durch ein flüchtiges Hallo am Morgen. Von großem Wissensaustausch und Brainstorming der unterschiedlichsten Arbeitsgebiete war noch nicht viel zu spüren. Aber vielleicht täuscht der erste Eindruck !

Heute sind wir seit 9.00 Uhr hier und langsam füllen sich die Hallen. Wir bereiten gerade alles für die ersten Interviews vor, der Fragebogen steht und gleich werden wir Christoph und Madeleine vom Gründerteam treffen. Der Fokus unsere Beobachtungen liegt heute auf der Raumanalyse und Orientierung. Klappe die 1. !

Montag, 22. März 2010

Ach du dickes B!

So endlich angekommen. Berlin, 13°, Sonne und gute Stimmung bei allen Beteiligten. Wir haben gerade unseren neuen Arbeitsplatz bezogen und sitzen nun auf alten aber durchaus bequemen Bürostühlen, haben eine ca. 60cm breite Arbeitsplatte auf zwei Metallböcken, eine 3er Steckdose nur für uns ;) und WLAN und Zugriff auf einen Drucker ! Purismus pur, aber ertmal ausreichend. Aber der erste Gedanke war trotzdem, wie soll ich denn hier mehrere Tage oder Wochen effektiv und kreativ arbeiten. Wenn ich all meine Schreibtischutensilien von zu Hause hierher mitbringen würde, dann wäre der Tisch hier im betahaus mehr als VOLL. Aber man muss sich eben gut organisieren. Auch ist die Geräuschkulisse erstmal gewöhnungsbedürftigt und ich bin froh dass ich meine Kopfhörer dabei habe. Aber wenn ich wollen würde, dann wüßte ich wohl innerhalb weniger Minuten wer hier mit wem Geschäfte macht. Konzentration muss also noch geübt werden . Soweit erstmal der erste Eindruck der ersten Minuten. Bis später! Tobi


Grüner Punkt! Das bedeutet wir nutzen die flexibelen Plätze.

 So schaut der aller erste Versuch "Arbeit im betahaus " aus.

Donnerstag, 18. März 2010

Freischuss

Lasst die Spiele beginnen

Auch wenn der letzte Eintrag schon etwas länger zurück legt so tut sich doch etwas bei unserem Vorhaben. Wir haben endlich richtige Arbeitsräume bezogen und coworken jetzt zum einen in unserem Bürolabor und erledigen dort alles an Theorie und Organistation, und zum anderen haben wir unsere Experimentalstube in zwei leerstehenden Büroräumen aufgebaut, um unter realen Bedingungen und am lebenden Objekt unsere Entwürfe zu testen.


In der Experimentalstube werden ab nächster Woche zwei unserer Versuchskaninchen (Conny&Steff) anfangen zu arbeiten und unsere Szenarios live zu testen. Wir freuen uns aufs Feedback und sind sehr gespannt. Wir fahren am kommenden Montag nach Berlin und arbeiten für eine Woche im Coworking - Space betahaus. www.betahaus.de
Hier werden wir vor Ort Interviews führen, Fragebögen ausfüllen lassen, die Atmosphäre schnuppern, mitarbeiten, Ideen sammeln und versuchen das Coworking-Community-Feeling zu begreifen. Die Main Topics der Beobachtungen haben wir nach Leitsystem/Orientierung, Privatsphäre/Kommunikation und Arbeitsplatz/Möbel gegliedert. 
Bald ist auch unser Fragebogen für alle online zugänglich und Ihr könnt uns Antworten liefern.

Mittwoch, 10. März 2010

Zurück in die Zukunft

Zitat des Tages : " Wenn Ihr keine Ideen haben wollt, sprecht nicht mit mir!"
Aber wir wollen !!
Wir kommen gerade aus dem LockOffice ( http://mindbroker.de/wiki/LockOffice Dresden) und der Kopf rotiert. Ein Meeting voller neuer Ideen und Informationen..und mal wieder bestätigt sich die Theorie dass man eigentlich jeden im Dorf Welt kennt. Noch nie hatten wir in so kurzer Zeit so viele neue Kontakte und potentzielle Unterstützer. Wenn das nicht COWORKING ist !!!
Wörtlich übersetzt ist es das. Das Co-arbeiten, das Zusammenarbeiten. Aber was ist es denn wirklich?
Viele wissen noch nicht genau was sich dahinter verbirgt und haben keine richtige Vorstellung was Coworking ausmacht. Selbst wir dachten, dass wir es bereits wüssten und das Prinzip verstanden haben, aber wir stellen fest dass es nicht auf eine Richtung festzulegen ist. Für den einen ist es Großraumbüro mit Flatrate-Arbeitsplätzen und der "Massenabfertigung" von Aufträgen, für den anderen ist Coworking ortsunabhängig, virtuell und mit dem Drang verbunden, andere am eigenen Wissen teilhaben zu lassen. Wir denken die Mischung muss es sein! Informationsaustausch, Unterstützung, Know-How, Konzentration und effektive Arbeitsmethoden von denen alle Teilnehmer profitieren, an einem realen Ort oder einem virtuellen Space!
Die Frage wird sein welches Produkt diesen Prozess unterstützen bzw. fördern kann!

Das lästigste Problemprodukt des heutigen Tages : Router + Stromkabel!
so on !

Dienstag, 9. März 2010

So oder anders ? -> Wie fangen wir an?

Seit 5 Jahren schon studieren wir beide Gestaltung an der HTW. So gespannt wie ihr nun vor dem Rechner sitzt und denkt was erwartet mich, so gespannt saßen wir in der Aufnahmeprüfung. Gespannt was uns erwartet.
Jetzt, nach 5 Jahren Studium, Praktikum, Auslandserfahrung, Messebesuche hier und da, Schleifen, Bauen, Rendern, Feiern, Spaß und Ärger sind wir am Ende angekommen. Nächste Haltestelle, Diplomarbeit. Wir sind Diplomanden. klingt cool.
Laut Wiki:
"Ein Diplomand ist eine Person, die eine Diplomarbeit schreibt und damit knapp vor Abschluss eines Studiums steht. Dieser Zeitraum beginnt mit der Zulassung zum Diplomverfahren durch das zuständige Prüfungsamt einer Hochschule oder Berufsakademie und endet zumeist mit der Beurteilung der Arbeit durch die Betreuer bzw. Prüfer und einer Diplomprüfung."

Zitat, "
...Diplomarbeit schreibt..." Wir werden sicherlich viel schreiben, aber hauptsächlich werden wir Handwerkeln.
Zitat, "
...Abschluss eines Studiums..." Wir sehen unser Diplom nicht als Abschluss, sondern vielmehr als ein Anfang.
Zitat "
...Zulassung..." Nach einigen kleinen bürokratischen Hürden ist der Tobi erfolgreich zum Diplom Zugelassen. Der Aram muss noch warten bis diverse Instanzen Dokumente hin und her schicken.
Zitat "
...Betreuer..." Unsere Betreuer werden Prof. Mathiebe und Prof. Petruschat sein. Und Seit dem 10.03 auch der Sehr Geehrte Martin Fiedler von Neongrau.

Während des Studiums haben wir unzählige Projekte durchlaufen. Immer wieder Recherche, Projektplanung, Skizzen und Modelle bauen. Ein Ablauf, fast schon automatisiert, aber doch immer wieder verschieden.
Die Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit der Projekte verhindert das stupide Abarbeiten eines festen Ablaufes. Nicht desto trotz benötigt man für jedes Projekt eine individuelle Planung.
Auch bei der Diplomarbeit benötigen wir eine feste Struktur und Organisation wie wir an unser Projekt heran treten.
Bevor die "richtige" Arbeit beginnt (wenn es überhaupt den einen richtigen Zeitpunkt dafür gibt), muss ein "Schlachtplan" erstellt werden. Timemanagement, Projektmanagement, Projektziel, Projektverlauf.
Das geschieht gerade. Die Ergebnisse werden sehr bald gepostet.

Wir wollen Euch informieren, Euch unterhalten, mit Euch diskutieren, wollen Kritik mitten ins Gesicht und vorallem dadurch ne geile Arbeit abliefern.
Co-Kreativität lautet das Motto in unserer Experimentalstube. Das Bürolabor hat geöffnet 24/7 !

Montag, 8. März 2010

Vorwort, Anfang, Start, Ruhe, Konzentration....Hallo erstmal !

ein weißes Blatt, viele Ideen und noch mehr Fragen! mehr ab morgen früh ....