Es ist nun der vierte Tag in Berlin. Und?! Einige unsere Erkenntnisse haben sich bewahrheitet, einige als falsch herausgestellt und einige wenige bieten Potential um diese weiter zu führen.
Vorgestern verbrachten wir den gesamten Tag im Betahaus-Café, direkt am Haupteingang. Man findet auch hier Strom und Wlan und somit ist das Arbeiten kein Problem. Ein anderes Arbeiten aber irgendwie mehr CoWorking (nach unsere Vorstellung), denn man findet hier mehr offene Gespräche, Networking und Kommunikation als in der 3. Etage (der "Büroetage"). Man hat das Gefühl dass die Hemmschwelle der User hier im Cafe weit aus niedriger liegt als in den Büros. Ein Gespräch ensteht viel einfacher und zufällig.
Die Kommunikation die man im Cafe vorfindet, muss nun aber auch in einer geeigneten Form in die Arbeitsräume übertragen werden. Die spontanen Ideen und vorallem der rege Austausch muss auch im "Büro" weitergeführt werden ohne dass die Effektivität darunter leidet. Geht man der Idee des CoWorkings nach, sollte das MITeinander auf jeden Fall ausgeprägter sein als im herkömmlichen Großraumbüro. Man muss unterscheiden ob einzelne Individuen an ihren Projekten effektiv arbeiten wollen/müssen, aber jederzeit die Möglichkeit haben ein Team zu bilden oder ein fixes Team bereits besteht das in sich jedoch starr und unbeweglich ist.
Was fördert und bereichert das Kreativverständnis?
Wenn nun User dieses Bedürfniss nach Kommunikation und Zusammenarbeiten haben, muss dies gefördert werden. Welcher Art ist die große Frage. Grundlegend muss eine gewisse Transparenz herrschen, natürlich ganz ungezwungen. Wenn User untereinander wissen wer was macht ist es ein großer Schritt Richtung kreativer Austausch. Wir denken diese "Statusanzeige" sollte nicht auf der virtuellen Ebene geschehen, sondern analog erkennbar sein. Auf der anderen Seite muss man die Privatsphäre respektieren. Vielen ist die absolute Offenheit auch zu viel, eine gewisse Abgrenzung wird gewünscht. Beide Umstände zu kombinieren fühlt sich wie ein Drahtseilakt an.
Die ersten Interviews fanden mit drei Jugendlichen statt, die bei der öffentlichen betahaus Führung mitgemacht haben und Interesse für ein Arbeitsplatz zeigten. Ihre Tätigkeitsfelder können kaum unterschiedlicher sein, Photograph, Betriebswirt und Theologie Student. Der Grund jedoch weswegen Sie einen Coworking Space aufsuchten war der Gleiche. Absolute Flexibilität, Ungebundenheit, transparente und unkomplizierte Preispolitik. Nicht nur hier sondern auch in anderen Städten. Das man mit einem Bein in einem Netzwerk steckt ist eine nette Bereicherung, die nur sehr wenige missen möchten.
Weitere Interviews fanden mit Christoph, Tonia und Madeleine statt, alle Mitbegründer des betahaus. Sie als Betreiber suchen natürlich stetig nach neuen Ideen und Lösungen wie man das Arbeiten, und vorallem das Co-Arbeiten fördern kann. Sie wollen durch Ausprobieren und Experementieren lernen und sehen die Location in Berlin als einen Prototyp, eine Art Spielwiese. Dieses Wissen wid weiter gegeben und stellt die Grundlage für weitere CoWorking Spaces á la betahaus da.
Die neuen Standörte, sei es Hamburg, Lissabon oder Dresden wird das neue Space natürlich auch Prägen und seinen eigenen Stempel Aufsetzen.
Ein ganz wichtiger Punkt in ihre Herangehensweise ist der Aspekt das die User selber für sich herausfinden was Sie brauchen und was funktioniert. Dafür ist die Location in Berlin perfekt.
In diese einen Woche Berlin merken wir dass sehr viele Informationen auf uns einprasseln. Aus diesem Grund können wir nicht alles sofort posten und werden uns bemühen das zu verbessern.
In diesem Sinne
Bis bald.
Donnerstag, 25. März 2010
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ja, der kaffee war gut dort. und wie jeder weiss, guter kaffee ist die halbe miete - also beim netzwerken.
AntwortenLöschenviel besser waren die SUPPEN !
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