Unser Aufgabe dabei:

Gestaltung spezifischer Coworking Produktlösungen und Szenarien

Donnerstag, 25. März 2010

Erkenntnisse, Erfahrungen, Input!Input!Input!

Es ist nun der vierte Tag in Berlin. Und?! Einige unsere Erkenntnisse haben sich bewahrheitet, einige als falsch herausgestellt und einige wenige bieten Potential um diese weiter zu führen.

Vorgestern verbrachten wir den gesamten Tag im Betahaus-Café, direkt am Haupteingang. Man findet auch hier Strom und Wlan und somit ist das Arbeiten kein Problem. Ein anderes Arbeiten aber irgendwie mehr CoWorking (nach unsere Vorstellung), denn man findet hier mehr offene Gespräche, Networking und Kommunikation als in der 3. Etage (der "Büroetage"). Man hat das Gefühl dass die Hemmschwelle der User hier im Cafe weit aus niedriger liegt als in den Büros.  Ein Gespräch ensteht viel einfacher und zufällig.



Die Kommunikation die man im Cafe vorfindet, muss nun aber auch in einer geeigneten Form in die Arbeitsräume übertragen werden. Die spontanen Ideen und vorallem der rege Austausch muss auch im "Büro" weitergeführt werden ohne dass die Effektivität darunter leidet. Geht man der Idee des CoWorkings nach, sollte das MITeinander auf jeden Fall ausgeprägter sein als im herkömmlichen Großraumbüro. Man muss unterscheiden ob einzelne Individuen an ihren Projekten effektiv arbeiten wollen/müssen, aber jederzeit die Möglichkeit haben ein Team zu bilden oder ein fixes Team bereits besteht das in sich jedoch starr und unbeweglich ist.
Was fördert und bereichert das Kreativverständnis?

Wenn nun User dieses Bedürfniss nach Kommunikation und Zusammenarbeiten haben, muss dies gefördert werden. Welcher Art ist die große Frage. Grundlegend muss eine gewisse Transparenz herrschen, natürlich ganz ungezwungen. Wenn User untereinander wissen wer was macht ist es ein großer Schritt Richtung kreativer Austausch. Wir denken diese "Statusanzeige" sollte nicht auf der virtuellen Ebene geschehen, sondern analog erkennbar sein. Auf der anderen Seite muss man die Privatsphäre respektieren. Vielen ist die absolute Offenheit auch zu viel, eine gewisse Abgrenzung wird gewünscht. Beide Umstände zu kombinieren fühlt sich wie ein Drahtseilakt an.
Die ersten Interviews fanden mit drei Jugendlichen statt, die bei der öffentlichen betahaus Führung mitgemacht haben und Interesse für ein Arbeitsplatz zeigten. Ihre Tätigkeitsfelder können kaum unterschiedlicher sein, Photograph, Betriebswirt und Theologie Student. Der Grund jedoch weswegen Sie einen Coworking Space aufsuchten war der Gleiche. Absolute Flexibilität, Ungebundenheit, transparente und unkomplizierte Preispolitik. Nicht nur hier sondern auch in anderen Städten. Das man mit einem Bein in einem Netzwerk steckt ist eine nette Bereicherung, die nur sehr wenige missen möchten.

Weitere Interviews fanden mit Christoph, Tonia und Madeleine statt, alle Mitbegründer des betahaus. Sie als Betreiber suchen natürlich stetig nach neuen Ideen und Lösungen wie man das Arbeiten, und vorallem das Co-Arbeiten fördern kann. Sie wollen durch Ausprobieren und Experementieren lernen und sehen die Location in Berlin als einen Prototyp, eine Art Spielwiese. Dieses Wissen wid weiter gegeben und stellt die Grundlage für weitere CoWorking Spaces á la betahaus da.
Die neuen  Standörte, sei es Hamburg, Lissabon oder Dresden wird das neue Space natürlich auch Prägen und seinen eigenen Stempel Aufsetzen.
Ein ganz wichtiger Punkt in ihre Herangehensweise ist der Aspekt das die User selber für sich herausfinden was Sie brauchen und was funktioniert. Dafür ist die Location in Berlin perfekt.

In diese einen Woche Berlin merken wir dass sehr viele Informationen auf uns einprasseln. Aus diesem Grund können wir nicht alles sofort posten und werden uns bemühen das zu verbessern.
In diesem Sinne
Bis bald. 

Dienstag, 23. März 2010

morgenstund

Ein neuer Morgen, ein neuer Tag im betahaus. Nachdem wir gestern die ersten Stunden damit verbracht haben uns an unsere neue Umgebung zu gewöhnen und Eindrücke zu sammeln, ist die Motivation und der Drang nach Taten heute groß. Die Erkenntnisse von gestern decken sich eigentlich mit unseren Erwartungen und ersten Kritikpunkten. Hier herrscht ein reges Kommen und Gehen und die Atmosphere wirkt erstmal chaotisch. Aber es kommt das Gefühl von Networking, Business, Kreativität und Motivation auf. Typisch Berlin irgendwie !
Ein Blick auf den typischen Coworking-Arbeitsplatz sagt uns , dass man anscheinend nicht mehr braucht als einen Laptop und ein Telefon um seiner Arbeit nachzugehen. Die Leute sitzen konzentriert an Ihrem Tisch, tippen in die Tastatur und telefonieren ohne Hemmungen laut drauf los. Jeder der sich durch die allgemeine Umgebungslautstärke gestört fühlt, sucht Ruhe in seinem Mp3-Player. Es git ein paar Arbeitsinseln an denen kleinere Grüppchen an einem Projekt zusammenarbeiten, die Mehrzahl jedoch sitzt alleine und auch irgendwie "isoliert" am Arbeitsplatz und kennt den Nachbarn vielleicht doch nur durch ein flüchtiges Hallo am Morgen. Von großem Wissensaustausch und Brainstorming der unterschiedlichsten Arbeitsgebiete war noch nicht viel zu spüren. Aber vielleicht täuscht der erste Eindruck !

Heute sind wir seit 9.00 Uhr hier und langsam füllen sich die Hallen. Wir bereiten gerade alles für die ersten Interviews vor, der Fragebogen steht und gleich werden wir Christoph und Madeleine vom Gründerteam treffen. Der Fokus unsere Beobachtungen liegt heute auf der Raumanalyse und Orientierung. Klappe die 1. !

Montag, 22. März 2010

Ach du dickes B!

So endlich angekommen. Berlin, 13°, Sonne und gute Stimmung bei allen Beteiligten. Wir haben gerade unseren neuen Arbeitsplatz bezogen und sitzen nun auf alten aber durchaus bequemen Bürostühlen, haben eine ca. 60cm breite Arbeitsplatte auf zwei Metallböcken, eine 3er Steckdose nur für uns ;) und WLAN und Zugriff auf einen Drucker ! Purismus pur, aber ertmal ausreichend. Aber der erste Gedanke war trotzdem, wie soll ich denn hier mehrere Tage oder Wochen effektiv und kreativ arbeiten. Wenn ich all meine Schreibtischutensilien von zu Hause hierher mitbringen würde, dann wäre der Tisch hier im betahaus mehr als VOLL. Aber man muss sich eben gut organisieren. Auch ist die Geräuschkulisse erstmal gewöhnungsbedürftigt und ich bin froh dass ich meine Kopfhörer dabei habe. Aber wenn ich wollen würde, dann wüßte ich wohl innerhalb weniger Minuten wer hier mit wem Geschäfte macht. Konzentration muss also noch geübt werden . Soweit erstmal der erste Eindruck der ersten Minuten. Bis später! Tobi


Grüner Punkt! Das bedeutet wir nutzen die flexibelen Plätze.

 So schaut der aller erste Versuch "Arbeit im betahaus " aus.

Donnerstag, 18. März 2010

Freischuss

Lasst die Spiele beginnen

Auch wenn der letzte Eintrag schon etwas länger zurück legt so tut sich doch etwas bei unserem Vorhaben. Wir haben endlich richtige Arbeitsräume bezogen und coworken jetzt zum einen in unserem Bürolabor und erledigen dort alles an Theorie und Organistation, und zum anderen haben wir unsere Experimentalstube in zwei leerstehenden Büroräumen aufgebaut, um unter realen Bedingungen und am lebenden Objekt unsere Entwürfe zu testen.


In der Experimentalstube werden ab nächster Woche zwei unserer Versuchskaninchen (Conny&Steff) anfangen zu arbeiten und unsere Szenarios live zu testen. Wir freuen uns aufs Feedback und sind sehr gespannt. Wir fahren am kommenden Montag nach Berlin und arbeiten für eine Woche im Coworking - Space betahaus. www.betahaus.de
Hier werden wir vor Ort Interviews führen, Fragebögen ausfüllen lassen, die Atmosphäre schnuppern, mitarbeiten, Ideen sammeln und versuchen das Coworking-Community-Feeling zu begreifen. Die Main Topics der Beobachtungen haben wir nach Leitsystem/Orientierung, Privatsphäre/Kommunikation und Arbeitsplatz/Möbel gegliedert. 
Bald ist auch unser Fragebogen für alle online zugänglich und Ihr könnt uns Antworten liefern.

Mittwoch, 10. März 2010

Zurück in die Zukunft

Zitat des Tages : " Wenn Ihr keine Ideen haben wollt, sprecht nicht mit mir!"
Aber wir wollen !!
Wir kommen gerade aus dem LockOffice ( http://mindbroker.de/wiki/LockOffice Dresden) und der Kopf rotiert. Ein Meeting voller neuer Ideen und Informationen..und mal wieder bestätigt sich die Theorie dass man eigentlich jeden im Dorf Welt kennt. Noch nie hatten wir in so kurzer Zeit so viele neue Kontakte und potentzielle Unterstützer. Wenn das nicht COWORKING ist !!!
Wörtlich übersetzt ist es das. Das Co-arbeiten, das Zusammenarbeiten. Aber was ist es denn wirklich?
Viele wissen noch nicht genau was sich dahinter verbirgt und haben keine richtige Vorstellung was Coworking ausmacht. Selbst wir dachten, dass wir es bereits wüssten und das Prinzip verstanden haben, aber wir stellen fest dass es nicht auf eine Richtung festzulegen ist. Für den einen ist es Großraumbüro mit Flatrate-Arbeitsplätzen und der "Massenabfertigung" von Aufträgen, für den anderen ist Coworking ortsunabhängig, virtuell und mit dem Drang verbunden, andere am eigenen Wissen teilhaben zu lassen. Wir denken die Mischung muss es sein! Informationsaustausch, Unterstützung, Know-How, Konzentration und effektive Arbeitsmethoden von denen alle Teilnehmer profitieren, an einem realen Ort oder einem virtuellen Space!
Die Frage wird sein welches Produkt diesen Prozess unterstützen bzw. fördern kann!

Das lästigste Problemprodukt des heutigen Tages : Router + Stromkabel!
so on !

Dienstag, 9. März 2010

So oder anders ? -> Wie fangen wir an?

Seit 5 Jahren schon studieren wir beide Gestaltung an der HTW. So gespannt wie ihr nun vor dem Rechner sitzt und denkt was erwartet mich, so gespannt saßen wir in der Aufnahmeprüfung. Gespannt was uns erwartet.
Jetzt, nach 5 Jahren Studium, Praktikum, Auslandserfahrung, Messebesuche hier und da, Schleifen, Bauen, Rendern, Feiern, Spaß und Ärger sind wir am Ende angekommen. Nächste Haltestelle, Diplomarbeit. Wir sind Diplomanden. klingt cool.
Laut Wiki:
"Ein Diplomand ist eine Person, die eine Diplomarbeit schreibt und damit knapp vor Abschluss eines Studiums steht. Dieser Zeitraum beginnt mit der Zulassung zum Diplomverfahren durch das zuständige Prüfungsamt einer Hochschule oder Berufsakademie und endet zumeist mit der Beurteilung der Arbeit durch die Betreuer bzw. Prüfer und einer Diplomprüfung."

Zitat, "
...Diplomarbeit schreibt..." Wir werden sicherlich viel schreiben, aber hauptsächlich werden wir Handwerkeln.
Zitat, "
...Abschluss eines Studiums..." Wir sehen unser Diplom nicht als Abschluss, sondern vielmehr als ein Anfang.
Zitat "
...Zulassung..." Nach einigen kleinen bürokratischen Hürden ist der Tobi erfolgreich zum Diplom Zugelassen. Der Aram muss noch warten bis diverse Instanzen Dokumente hin und her schicken.
Zitat "
...Betreuer..." Unsere Betreuer werden Prof. Mathiebe und Prof. Petruschat sein. Und Seit dem 10.03 auch der Sehr Geehrte Martin Fiedler von Neongrau.

Während des Studiums haben wir unzählige Projekte durchlaufen. Immer wieder Recherche, Projektplanung, Skizzen und Modelle bauen. Ein Ablauf, fast schon automatisiert, aber doch immer wieder verschieden.
Die Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit der Projekte verhindert das stupide Abarbeiten eines festen Ablaufes. Nicht desto trotz benötigt man für jedes Projekt eine individuelle Planung.
Auch bei der Diplomarbeit benötigen wir eine feste Struktur und Organisation wie wir an unser Projekt heran treten.
Bevor die "richtige" Arbeit beginnt (wenn es überhaupt den einen richtigen Zeitpunkt dafür gibt), muss ein "Schlachtplan" erstellt werden. Timemanagement, Projektmanagement, Projektziel, Projektverlauf.
Das geschieht gerade. Die Ergebnisse werden sehr bald gepostet.

Wir wollen Euch informieren, Euch unterhalten, mit Euch diskutieren, wollen Kritik mitten ins Gesicht und vorallem dadurch ne geile Arbeit abliefern.
Co-Kreativität lautet das Motto in unserer Experimentalstube. Das Bürolabor hat geöffnet 24/7 !

Montag, 8. März 2010

Vorwort, Anfang, Start, Ruhe, Konzentration....Hallo erstmal !

ein weißes Blatt, viele Ideen und noch mehr Fragen! mehr ab morgen früh ....